Ein kulinarischer Hochgenuss zum 30. Geburtstag

Am Mittwoch, 12. Juni 2019, liessen sich rund 70 geladene Gäste in der Senevita Limmatfeld in Dietikon von der erstklassigen Gastronomie überzeugen. Zusammen mit dem Fernsehkoch Torsten Götz zauberte das Küchenteam ein Gala-Diner der Extraklasse auf die Teller.

(Bilder: Micha Riechsteiner) Das Küchenteam der Senevita Limmatfeld mit Spitzenkoch Torsten Götz.

«Essen ist ein zentrales Element für unsere Bewohner und Bewohnerinnen. Man soll sich stets auf ein Highlight des Tages freuen. Darum haben wir uns entschieden, dies zum 30-Jahr-Jubiläum zum Thema zu machen.» Mit diesen Worten begrüsst Christoph Gassner, CEO der Senevita, die Gäste. «Da unser Küchenteam täglich mit viel Hingabe und Liebe zum Detail marktfrische Menüs kreiert, leistet es einen wichtigen Beitrag zur Lebensqualität unserer Bewohner.» Danach stellte Christoph Gassner den Fernsehkoch Torsten Götz vor. Götz wurde einem grossen Publikum bekannt durch Auftritte in den TV-Kochsendungen «Ab in die Küche», «Rübis und Stübis» (beide SRF 1) und «Kitchen Case» (SAT 1 Schweiz). Der Spitzenkoch arbeitete auch weltweit in Sterne-Restaurants. Zuletzt im «Victoria Jungfrau Grand Hotel & Spa» in Interlaken.

Beeindruckende Kreativität
Vor dem Anlass leitete Torsten Götz in der Senevita Limmatfeld einen Workshop für die Gastronomie-Mitarbeiter. «Ich bin auf ein Küchenteam gestossen, welches für die Unternehmung und in kulinarischer Hinsicht brennt», sagte Torsten Götz bei seiner Begrüssungsrede. «Wir waren schnell auf der gleichen Ebene. Es ist ein Küchenteam, das sehr gut ausgebildet ist.» Und auch für die Senevita-Küchenmannschaft war der Shop eine willkommene Auffrischung, wie unisono zu vernehmen war: «Wir konnten viele neue Ideen für die Menü-Zusammenstellung sammeln. Beeindruckend ist die Kreativität von Torsten Götz.»

Von links: Christoph Gassner, CEO Senevita-Gruppe, Torsten Götz, Fernsehkoch, Rolf Tannò, Geschäftsführer Senevita Limmatfeld.

Damals vor 30 Jahren
Vor dem mit Spannung erwartenden Gala-Diner, erzählte CEO Christoph Gassner eine Geschichte, die sich vor 30 Jahren ereignet hatte. «David Hasselhoffs Hit ‹Looking for Freedom› hielt sich 1989 26 Wochen in der Hitparade. Ich war ein Teenager und auf meinem Tonbandgerät habe ich die Platte rauf und runter gehört. Sehr zur Freude meiner Eltern», erzählte Gassner. «Und genau in diesem Jahr setzte sich Philipp M. Zemp an seinen Schreibtisch, ‹bewaffnet› mit Telefon, einem Computer und einer Vision. Er gründete die Senevita, die heute führend im Bereich Betreutes Wohnen und Langzeitpflege ist.» Nach dem Applaus servierte das sehr aufmerksame und freundliche Servicepersonal die Vorspeise.

Ein Essen voller Leidenschaft
«So gut habe ich schon lange nicht mehr gegessen», flüsterte eine ältere Dame ihrer Tischgenossin zu. In der Tat, das Menü war eine Klasse für sich. Saiblings-Tatar und geräuchter Saibling, mediterraner Fenchelsalat mit Avocadokaltschale. Als Hauptgang Kalbsbrust an Hausglasur und rosa gebratene Kalbs-Unterspälte mit Erbsenpüree und Polenta-Kräuter-Strudel. Zum Dessert Frischkäsekuchen, Aprikosen und Erdbeersorbet sowie Friandise und TG Schokolade. Für Torsten Götz ist Kochen Leidenschaft, Gefühl, Emotion. Und genauso schmeckte das Essen, waren sich alle einig. Entsprechend angerichtete Gerichte und ein toller Service – die Gastronomie der Senevita Limmatfeld wusste zu überzeugen. Christoph Gassner traf es auf den Punkt: «Zur Senevita gehört eben auch eine hochstehende Gastronomie mit vielfältigen und gesunden Gerichten. Wer bei uns lebt, darf sich in jeder Hinsicht verwöhnen lassen.»

Eine freundliche und aufmerksame Bedienung im Restaurant Lilie.

Magische Nachmittage
Der Anlass «Zu Tisch in der Senevita» fand bisher in Zollikofen und Dietikon statt. Ein weiterer Anlass wird im September in der Senevita Gellertblick in Basel stattfinden. Auch die Bewohnerinnen und Bewohner kommen im Jubiläumsjahr nicht zu kurz. Unter dem Motto «Senevita verzaubert» veranstaltet Zauberer Dominik Zemp, Sohn des Senevita-Gründers, an jedem Standort einen buchstäblich magischen Nachmittag. Die ersten Zaubershows fanden bereits statt und sorgten für viele Lacher und ungläubige Blicke.

Fredi Köbeli


Nachgefragt bei Christoph Gassner,
CEO der Senevita-Gruppe

Herr Gassner, worin unterscheiden sich die Restaurants der Senevita von Gaststätten anderer Senioreninstitutionen?
Der Unterschied ist, dass wir seit 30 Jahren Restaurants führen, die öffentlich zugänglich sind. Wir wollen offene Häuser haben, kein Altersheim mit einer Cafeteria. Drei Vorteile hat das. Erstens: Es besuchen uns verschiedene Generationen, die sonst nicht kommen. Zweitens geht es um den Deckungsbeitrag. Und drittens: Wir haben ein Küchenteam, das sich mit den umliegenden Restaurant konkurrenzieren muss, was sich für uns qualitativ auszeichnet.

Wie ist die externe Ausnutzung des Senevita-Restaurants Lilie in Dietikon?
In Dietikon ist sie zunehmend. Wir haben hier 2015 eröffnet, da muss man sich natürlich etablieren. Noch haben viele Leute Schwellenängste, ein Restaurant eines Alters- und Pflegeheims zu betreten. In Oerlikon zum Beispiel, das seit 13 Jahren etabliert ist, haben wir täglich am Mittag zwischen 30 und 50 Menüs mit externen Gästen.

In welchen Senevita-Häusern findet der Anlass «Zu Tisch in der Senevita» statt?
Im April waren wir in der Senevita Bernerrose in Zollikofen, heute hier in der Senevita Limmatfeld in Dietikon und Ende September oder Anfang Oktober in der Senevita Gellertblick in Basel.

Wieso wurden ausgerechnet diese drei Senevitas ausgewählt?
Wir brauchen eine gewisse Grösse, um so viele Gäste einzuladen. Und weil wir vorgängig einen Workshop mit Torsten Götz und dem Senevita-Küchenteam absolvieren, braucht es auch eine Küche mit viel Platz.


Über die Senevita

Die Senevita-Gruppe mit Sitz in Muri bei Bern betreut über 2’400 Bewohnerinnen und Bewohner und beschäftigt rund 1’800 Mitarbeitende und 200 Auszubildende. Das Unternehmen betreibt seit 1989 schweizweit Einrichtungen im Bereich Betreutes Wohnen und Pflege. Zurzeit ist die Senevita an 27 Standorten vertreten. Im November 2016 hat sie die Spitex für Stadt und Land, mit 1500 Mitarbeitende und schweizweit 26-Filialen übernommen und ist damit die grösste integrierte Anbieterin für Dienstleistungen im Alter: Von der umfassenden ambulanten Pflege bis hin zum stationären Aufenthalt.

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